, Schärer Petra

FU18I: Schwieriger und kompliziertet Re-Start in die Inter-Saison mit Niederlage gegen LC Brühl 20:23 (8:12)

GSH Hirslen: SGU FU18I - LC Brühl Handball: 20:23 (8:12)

Die Vorzeichen für den Re-Start in die Inter-Saison waren ungünstig: Ella abwesend, viele Spielerinnen angeschlagen, abwesend oder mit Trainingsrückstand. Dennoch war die Teamleistung insgesamt ungenügend. Angefangen mit mir als Coach (nicht souverän/konstruktiv, zu impulsiv/emotional), die Feldspielerinnen wuchsen nie zu einer kämpferischen Einheit zusammen, um individuelle Fehler auszugleichen und sich anzuspornen. Dass in solchen Situationen fehlendes Spielglück hinzukommt, Innenpfosten statt Tor in wichtiger Spielphase, fragliche Schiri-Leistung mit gefühlten 0:11 7m-Entscheidungen und 1:6 2-Minutenstrafen zugunsten der Gegnerinnen, ist nur eine häufig auftretende Begleiterscheinung. Also: Spiel abhaken, Trainingsqualität/-intensität steigern und alle zusammen mit neuer Lust statt Frust ins nächste Spiel einsteigen.   

Zum Spiel: Mutig stand Marisa ins Tor, grosses Bravo! Clivia und Anastasija waren als Reserverspielerinnen von den FU14 auf der Bank. Ein ausgeglichener Beginn mit einigen individuellen Fehlern in der Verteidigung und unnötigen Ballverlusten via 2:2 (2’), 5:5 (10’), 7:7 (13’) beschwor das enge Spielgeschehen. Beide Teams lebten von 2-3 Schlüsselspielerinnen, wobei die SGZU in der 1. Halbzeit für einmal ohne die wertvollen Tore von Marsha auskommen musste. Das zeigte sich von der 15’-25’ Phase, wo die SGZU ohne Torerfolg dastand und die Gegenrinnen auf 7:12 davonzogen. Das 8:12 in der 26’ war zugleich auch der Pausenstand. Nach der Pause die beste Phase der SGZU, und dies trotz einer 2-Minutenstrafe von mir als Coach (Übertritt ins Spielfeld). Die Verteidigung agierte wach, agil, offensiv und sackstark erzielten die Unterländerinnen den vielbejubelten Ausgleich bereits nach 35’25’'! Sie zogen es durch und in der 37’ stand es sogar 15:13. Leider schwanden die Kräfte und damit die Leichtigkeit wieder. Ein Kampf und Krampf allenthalben. Zermürbend die vielen 7m und 2Min-Entscheidungen zuungunsten der SGZU. In der 52’ lagen die Unterländerinnen noch mit 20:19 letztmals in Führung. Ausgleich vom LC Brühl (54’), Pfostenschuss der SGZU im Gegenzug, Brühl ging in Führung und legte nach (20:22 in der 57’), Giulia nach harter Attacke, Julie nach dritter 2-Minuntenstrafe draussen, Luft draussen, Niederlage!   

Zum Schluss hin haben wir es als Team zusammen nicht geschafft. Hadern allenthalben, Frust und Ärger machten sich breit. Wie ich als Coach ist man über die eigene Leistung am meisten verärgert. Das ist (emotionaler) Teamsport. Solche Erfahrungen müssen wir als Team verarbeiten, uns zusammen verbessern und daran wachsen können. Und wie gesagt: Neue Lust statt Frust!   

Die FU18P spielte ohne Ella, Gemma, Sarina, Kathrina und Lisa. Marisa mit mutigem Auftritt im Tor und einigen Paraden. Es spielten: Julie (7), Lina.(3), Clivia B., Cho, Geyssel (4), Hartmann (2), Lukic (nicht eingesetzt), Matos (T), Merola(1), Schärer(2), Wydler(1).  

Jean